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Doktorgrad oder Doktortitel - Doktor kaufen

Doktor Doktorgrad und Doktortitel

Doktor werden per Promotion zum Doktorgrad oder Doktortitel per Kauf erwerben

Der Doktor oder auch Doktorgrad

Der höchste akademische Grad in Deutschland ist der Doktorgrad, welcher sich nach schwerpunktmäßiger Dissertation einer bestimmten Fachdisziplin richtet. Das wissenschaftliche Gebiet erkennt man hauptsächlich an den Zusätzen, welche dem Doktortitel hinzugesetzt werden. So handelt es sich bei einem Dr. phil. hauptsächlich um einen Doktortitel in Geistes- und Sozialwissenschaften. Der Dr. rer. nat. stellt einen Doktortitel der Naturwissenschaften dar. Abweichend hiervon kann der Doktorandin/dem Doktoranden der Titel „Doctor of Philosophy (Ph.D.)“ verliehen werden. Eine Führung des akademischen Grades darf ausschließlich in der Form vorgenommen werden, wie er sich aus der Verleihungsurkunde ergibt. Unzulässig ist auch die gleichzeitige Benennung der Grade „Ph.D.“ und „Dr.“, wenn es sich hier um identische Arbeiten handelt. Wie gesagt, handelt es sich bei dem Doktorgrad um den höchsten zu erlangenden akademischen Grad, unbeachtet des Wissenschaftsgebietes, in welchem er verliehen wurde.

Sobald man den Doktortitel erlangt hat, möchte man selbigen auch nach außen hin tragen. Bitte achten Sie aber auch hier darauf, dass Sie sich als würdig erweisen, den Doktortitel zu tragen und vermeiden Sie daher die gröbsten Peinlichkeiten, die einem in diesem Zusammenhang ereilen können. Viele Träger des Doktortitels benehmen sich sehr überheblich; dies ist ein absolutes No-Go.

Betrachtet man es ganz genau, handelt es sich beim „Dr.“ um keinen Titel, sondern um einen akademischen Grad. Da sich dies jedoch in der Umgangssprache nicht bewährt hat, werden diese Begriffe fast gänzlich ohne Unterschiede nebeneinander benutzt. Für sehr anregende Diskussionen mit engagierten Gesprächspartnern muss man allerdings Folgendes beachten:

Von der Disputation zum Doktorgrad

Nach erfolgreicher Absolvierung der mündlichen Doktorprüfung fehlt noch ein letzter Schritt zum Doktorgrad: Die entsprechende Dissertation muss veröffentlicht werden. Eine Publizierung einer jeden Doktorarbeit ist Pflicht. Jedoch gibt es hierzu verschiedene Möglichkeiten. Einerseits ist es möglich, die Arbeit als Dissertationsdruck erscheinen zu lassen. Dies besagt, dass nur 100 Exemplare der Dissertation ohne Hinzuziehung eines Verlages in gedruckter Form vorliegen müssen. Andererseits ist es möglich, eine Veröffentlichung der Dissertation in elektronischer Form vorzunehmen. Der Universitätsverlag Göttingen bietet diesbezüglich einen entsprechenden Service an. Betrachtet man beide Publikationsformen, stellt man fest, dass beide relativ günstig sind. Eine Verlagsveröffentlichung ist dem hingegen wesentlich teurer. Sofern eine Dissertation in einem Verlag erscheint, verlangt selbiger sehr häufig eine Beteiligung an den Druckkosten. Diese Beteiligung kann sich schnell auf mehrere tausend Euro belaufen. Bei den geisteswissenschaftlichen Fächern ist es jedoch durchaus üblich, eine Publizierung der Dissertation im Rahmen einer Verlagsveröffentlichung vorzunehmen. Sollte sich Ihre Entscheidung auf die Verlagsveröffentlichung konzentrieren, wäre es hier durchaus empfehlenswert, sich eine entsprechende finanzielle Unterstützung zu beschaffen. Hier gibt es die Möglichkeit, sich mit öffentlichen Einrichtungen, Unternehmen, Stiftungen und Verbänden in Verbindung zu setzen. Diese finanziell unterstützenden Stellen erhalten in der Regel ein bzw. mehrere Belegexemplare und werden zumeist im Vorwort der entsprechenden Arbeit benannt. Vor Veröffentlichung der Arbeit ist durch die Gutachtenden vorgegeben, dass eine leichte Überarbeitung der Dissertation zu erfolgen hat. Sobald dieser Schritt erledigt ist, erhält die/der Promovierende einen sogenannten Revisionsschein sowie nachfolgend eine Druckerlaubnis der zuständigen Fakultät. Erst dann dar ein Druck bzw. die Veröffentlichung der Dissertation erfolgen. Nach Einreichung der Pflichtexemplare an der entsprechenden Fakultät wird die Doktorurkunde angefertigt und ausgehändigt. Erst dann darf ganz offiziell der Doktorgrad geführt werden. Beispielsweise kann man hier die Philosophische und Theologische Fakultät der Universität Göttingen nennen. Hier wird der „Dr. phil.“ bzw. der „Dr. theol.“ verliehen.

Da zwischen Absolvierung der mündlichen Prüfung und der Verleihung des Doktorgrades einige Zeit vergehen kann, führen einige in der Übergangszeit bereits den Titel „Dr. des.“. Hiermit macht man kenntlich, dass die entsprechende Dissertation bereits eingereicht wurde. Bei der beispielhaft genannten Philosophischen und Theologischen Fakultät der Universität Göttingen ist dieser Titel indes nicht vorgesehen.

Promotion

Sie haben ins Auge gefasst, zu promovieren und die Anfertigung Ihrer Dissertation an einer deutschen Hochschule vornehmen zu lassen? Dann sind Sie hier genau richtig. Geben Sie einfach das gewünschte Fachgebiet oder Promotionsfach in der Suchmaske ein. Sodann erfolgt eine Auflistung der für Sie möglichen Hochschulen. Hier können Sie sodann promovieren und Ihre Dissertation schreiben. Soll eine kriteriumsbezogene Eingrenzung erfolgen, verwenden Sie bitte die Profisuche. Grundlage für die aufgezeigten Promotionsmöglichkeiten sind die jeweiligen hochschulbezogenen Promotionsordnungen; diese werden durch die Hochschulrektorenkonferenz ausgewertet.

Eine gründliche Überlegung der Entscheidung für eine Promotion sollte wohlwissentlich erfolgt sein, da die Promotionsphase neben seinem hohen Maß an Arbeits- und Zeitaufwand auch übermäßig viel Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen abverlangt. Hier stellt sich vorrangig die Frage, welche Erwartungen und Motivationen bei den Probanden vorliegen. Zunächst sollte geprüft werden, ob bereits die formalen Voraussetzungen für eine Promotion vorliegen und welche Wege der Promotion Ihnen gegeben sind. Anschließend kann die Suche nach dem Thema und dem wissenschaftlichen Betreuer/der wissenschaftlichen Betreuerin erfolgen. 

Grundsätzlich sollten Sie sich frühzeitig mit dem Ablauf des Promotionsverfahrens Ihrer Fakultät vertraut machen. Empfehlenswert ist hier eine eingehende Sichtung der jeweiligen Promotionsordnung. Hier werden Sie fündig bezüglich der Voraussetzungen zur Promotionszulassung sowie bezüglich der zu erbringenden Promotionsleistungen. Ferner wird hier durch viele Universitäten eine Promotionsberatung angeboten. Eine Recherche bzw. Information über mögliche Finanzierungshilfen/-möglichkeiten ist in Anbetracht des hohen Arbeits- und Zeitaufwandes unabdingbar.

Zulassungsvoraussetzungen für die Promotion

Die wichtigste Zulassungsvoraussetzung für eine Promotion ist ein erfolgreich absolviertes Hochschulstudium. Regelmäßig muss ein thematischer Zusammenhang zwischen abgeschlossenem Studium und Promotionsvorhaben vorliegen. Auch ist die Promotionszulassung von anderen Faktoren, wie zum Beispiel vom Nachweis eines überdurchschnittlichen Hochschulabschlusses oder besonderer Sprachkenntnisse, abhängig. Eingehende Informationen erhalten Sie in den entsprechenden Promotionsordnungen.

Sofern Sie einen deutschen Studiumsabschluss innehaben, hängen die Zulassungsvoraussetzungen im Wesentlichen von dem Studienabschluss ab, welchen Sie an einer Kunst- bzw. Musikhochschule, einer Universität oder einer Fachhochschule erworben haben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Promotion an einer deutschen Universität mit einem ausländischen Studienabschluss möglich. Über eine entsprechende Anerkennung entscheiden die promotionsführenden Universitäten selbst.

Fast-Track

Eine Zulassung zur Promotion von besonders qualifizierten Bachelorabsolventen/-absolventinnen ist unter bestimmten Voraussetzungen allenfalls möglich. Hierfür wird durch die Universitäten regelmäßig der s.g. Fast-Track angeboten. Hierbei handelt es sich um ein Masterstudium, welches Sie parallel zu Ihrer Promotion absolvieren. Die Festlegung der Kriterien für die besondere Qualifizierung erfolgt alleinig durch die Universitäten.

Es wird zwischen zwei Modellen der Fast-Track-Promotion unterschieden:

An einigen Universitäten ist es üblich, dass die Doktoranden/Doktorandinnen parallel zur Promotion einen vollständigen Abschluss des Masterstudiums vorweisen müssen (Erlangung des Mastergrades). An anderen Universitäten ist dies jedoch nicht zwingend erforderlich.

Empfehlenswert ist die Wahl einer Fast-Track-Promotion mit integriertem Masterabschluss.

Cotutelle – Gemeinsame Promotion mit einer ausländischen Hochschule

Im Rahmen internationaler Promotionsprogramme oder einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung mit ausländischen Hochschulen kann die Promotion durchaus erfolgen. In solchen Fällen ist die schriftliche Vereinbarung zur Durchführung des Promotionsverfahrens von Nöten. Hierin enthalten ist eine Verpflichtung der entsprechenden Fakultät, eine gemeinschaftliche Promotion zu ermöglichen sowie die Einzelheiten des gemeinschaftlichen Promotionsverfahren festzulegen. Eine Verleihung des Doktorgrades erfolgt sodann gemeinschaftlich durch beide beteiligten Hochschulen.

Dem Promovierenden/Der Promovierenden wird sodann regelmäßig eine gemeinsame Promotionsurkunde der beteiligten Hochschulen in den jeweiligen Landessprachen ausgestellt. Jedoch ist auch hier die Verleihung von Promotionseinzelurkunden möglich. Das heißt, dass jede Hochschule eine eigene Promotionsurkunde verleihen kann. Hierbei geht jedoch aus jeder Einzelpromotionsurkunde deutlich hervor, dass es sich vorliegend um ein binationales Promotionsverfahren handelt. Dies bedeutet für den Promovierten/die Promovierte, dass in Deutschland die Berechtigung zur Führung des deutschen Doktorgrades besteht und im Ausland die Führung des ausländischen Doktorgrades. In Drittstaaten darf jedoch nur einer der beiden Doktorgrade geführt werden. Zur gleichzeitigen Führung beider Doktorgrade berechtigt ein binationales Promotionsverfahren hingegen ausdrücklich nicht. 

Promovieren mit deutschen Studienabschlüssen

Voraussetzung für die Promotionszulassung ist ein Hochschulstudium, welches erfolgreich abgeschlossen wurde. Je nach Studienabschluss gibt es Unterschiede in den Zulassungsvoraussetzungen. Eine sogenannte direkte Zulassung wird zumeist durch ein Diplom, Master, Magister oder abschließende Prüfungen des Studiengangs (bspw. Staatsexamen) ermöglicht. Dies ist bei den Abschlüssen von Bachelor und Diplom (FH) nicht möglich, ohne zusätzliche Voraussetzungen zu erfüllen.

Durch die promotionsberechtigten Fakultäten können neben nachweislich erfolgreich erlangtem Hochschulabschluss weitere Kriterien für die Zulassung festgelegt werden. Dies kann zum Beispiel das Verlangen einer sehr guten Note des Studienabschlusses oder bestimmte tiefgreifende Sprachkenntnisse sein. Grundsätzlich handelt es sich bei der Promotionszulassung um eine Einzelfallentscheidung, welcher die Grundlagen der einzelnen Promotionsordnungen zugrunde liegen.

Ferner ist für die Promotionszulassung entscheidend, ob Sie sich für eine fachfremde oder einer zu Ihrem Hochschulstudium anknüpfenden Promotion entscheiden. Regelmäßig wird für die Promotionszulassung eine fachliche Anknüpfbarkeit zu Ihrem absolvierten Studium verlangt. Sollten Sie dennoch eine fachfremde Promotion in Erwägung ziehen, wird der Promotionsausschuss über die Zulassung und evtl. ergänzende Auflagen entscheiden.

Promotion mit ausländischen Studienabschlüssen

Eine Zulassung von Bewerber/innen, welche ein Studium im Ausland erfolgreich absolviert haben, kann durchaus an einer promotionsberechtigten Hochschule in Deutschland erfolgen. Jedoch ist hier Voraussetzung, dass die Studienabschlüsse entsprechend anerkannt werden. Hierzu ist ein Antrag nötig, sofern die ausländischen Studienabschlüsse einer deutschen promotionsberechtigenden Abschlussprüfung gleichstehen. Diese Feststellung (Gleichwertigkeit) wird von der promotionsführenden Universität, unter Berücksichtigung des Äquivalenzabkommens, welches durch die Kultusminister- und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligt wird, vorgenommen. Ferner kann auch die ZaB (Zentralstellte für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz) über die Gleichwertigkeit entscheiden.

Selbst bei Gleichwertigkeit des ausländischen Studienabschlusses kann der zuständige Promotionsausschuss die Zulassung zur Promotion von weiteren Zulassungskriterien, wie z.B. dem Dissertationswissenschaftsgebiet fachlich zusammenhängende Bildungsauflagen, abhängig machen.

Hierbei ist auch zu beachten, dass Bewerber, dessen Muttersprache nicht Deutsch ist, häufig deutsche Sprachkenntnisse vorweisen können müssen, sofern die Dissertation in Deutsch verfasst werden soll. Sofern die Dissertation in einer anderen Sprache als Deutsch angefertigt werden sollte, kann dieser Nachweis entfallen. Hierzu erhalten Sie nähere Erläuterungen in den entsprechenden Promotionsordnungen.

Betreuung

Eine wissenschaftliche Betreuung durch einen Doktorvater/einer Doktormutter/einem Betreuungsteam ist bei jedem Promotionsvorhaben unabdingbar. Sobald der Doktorvater/die Doktormutter die Betreuung angenommen haben, verpflichten sich diese, dem Doktoranden/der Doktorandin bei der Erstellung der Dissertation unterstützend und fachlich beratend zur Seite zu stehen.  Selbiges gilt auch für das Betreuungsteam, welches ferner Ansprechpartner für weitergehende Aspekte der Betreuung ist (bspw. Unterstützung beim Auswählen von Qualifizierungsangeboten). 

In den jeweiligen Promotionsordnungen der Fakultäten und Fachbereiche ist festgelegt, welcher Personenkreis für die Betreuung des Doktoranden/der Doktorandin infrage kommen. Regelmäßig handelt es sich hierbei um (Junior-)Professoren, Hochschul-, Universitäts- oder Privatdozenten der promotionsführenden Universität. In einem kooperativen Promotionsverfahren kann die Betreuung der Dissertation auch in Beteiligung eines promovierten Fachhochschulprofessors/einer promovierten Fachhochschulprofessorin vorgenommen werden. 

Finden einer Betreuerin/eines Betreuers

Grundsätzlich ist es wichtig, dass Ihr Doktorvater/Ihre Doktormutter auf das Themengebiet Ihrer Doktorarbeit spezialisiert ist. Jedoch muss neben der fachlichen Kongruenz selbstverständlich auch die Sympathie berücksichtigt werden, da auch die zwischenmenschliche Beziehung für eine erfolgreiche Promotion ausschlaggebend ist. Folgende Punkte können in Bezug auf die Betreuersuche hilfreich sein:

 

-       Internetseiten der Fakultäten bzw. Fachbereiche, ggf. Internetseiten der Lehrstuhlinhaber/innen

-       Internetseiten der Universität zum Thema Promotion

-       Fachliteratur

-       Forschungsprojekte (lfd. oder abgeschlossen) und an diesen beteiligte Wissenschaftler/innen

-       Forschungsschwerpunkte der Graduiertenschulen und -kollegs

-       Doktorandenforen und -netzwerke

-       Ausschreibungen

 

In den meisten Fällen kommt man mit einem geeigneten Betreuer/einer geeigneten Betreuerin in Kontakt, sofern man mehrere Informationsquellen nutzt. Da auch hier die Möglichkeit besteht, dass für Ihr Promotionsvorhaben mehrere Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen infrage kommen, ist ein persönliches Gespräch zwingend erforderlich, da hier geklärt werden kann, welcher Betreuer/welche Betreuerin für Sie an geeignetsten ist. Eine direkte Kontaktaufnahme ist durchaus möglich, doch auch eine Kontaktaufnahme über das Dekanat der Fakultät kommt in Frage. Grundsätzlich ist eine sehr gute Vorbereitung auf Gespräche mit eventuellen Betreuern/Betreuerinnen wichtig, da man sich neben dem organisatorischen Verlauf der Betreuung auch nach Regelmäßig- und Häufigkeit sowie dem Umfang der Betreuungsgespräche erkundigen sollte. Vorgenanntes sollte in einer Betreuungsvereinbarung festgehalten werden; dies wird durch etliche Promotionsordnungen so auch vorgesehen.

Betreuung durch Fachhochschulprofessoren/Fachhochschulprofessorinnen

Die Universitäten und gleichwertigen Hochschulen geben immer öfters die Möglichkeit, dass Fachhochschulprofessoren/-professorinnen aktiv an dem Promotionsverfahren teilnehmen können. Eine Bestellung des Fachhochschulprofessors/der -professorin zum Gutachter/zur Gutachterin ist durchaus auch möglich. Auch die Mitbetreuung der Doktoranden/Doktorandinnen. Dieses Verfahren hat sich unter dem Ausdruck „kooperatives Promotionsverfahren“ eingebürgert.

Promotionsphase

Ihre Promotionsphase nimmt ihren Anfang mit der offiziellen Annahme als Doktorand/Doktorandin, welche durch die promotionsführende Fakultät ausgesprochen wird. Sofern Sie die Voraussetzungen zur Promotion erfüllt und die Betreuung Ihrer Dissertation bestätigt haben, werden Sie zur Promotion angenommen. Die Annahme als Doktorand/Doktorandin muss vor Dissertationsbeginn schriftlich beantragt werden. Da es sich bei der Dissertation um eine eigenständige wissenschaftliche Leistung handelt, macht diese den Grundstein der Promotionsphase aus. Die Dissertation wird regelmäßig als monographische, in sich abgeschlossene Abhandlung eines bestimmten Forschungsthemas – unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Praxisregeln – erstellt. Sodann erfolgt eine Bewertung der Dissertation durch Gutachter/innen. Eine Zulassung zur mündlichen Prüfung erfolgt erst nach positiver Begutachtung Ihrer Dissertation und deren Annahme. Bei der mündlichen Prüfung handelt es sich um eine Promotionsleistung, welche grundsätzlich bestanden werden muss, da eine Promotion andernfalls nicht in Betracht kommt, die mündliche Prüfung ist unausweichlich. 

Die Annahme als Doktorand/in

Ein schriftlicher Antrag auf Annahme als Doktorand/in bei der zuständigen Fakultät ist möglich, sobald sämtliche Zulassungsvoraussetzungen zur Promotion erfüllt sind. Hierbei ist auch die Angabe des geplanten Themas für die Dissertation anzugeben. Ferner ist auch die schriftliche Bestätigung vorzulegen, innerhalb welcher der Doktorvater/die Doktormutter die Betreuungsbereitschaft anzeigt. Diesbezüglich ist es anzuempfehlen (dies ist auch von einigen Fakultäten vorgeschrieben), eine entsprechende Betreuungsvereinbarung zwischen Doktorvater/Doktormutter und dem/der Doktoranden/Doktorandin abzuschließen. In dieser Betreuungsvereinbarung sind die grundlegenden Anforderungen an die jeweilige Partei geregelt. Unter anderem  enthält selbige Regelungen zur Zuordnung und Anzahl von Fach-Betreuern. Regelmäßig wird es so gehandhabt, dass es zwei Betreuer/innen gibt, wobei lediglich eine/r die Hauptbetreuung übernimmt und der/die zweite als zusätzliche/r Ansprechpartner/in anzusehen ist. Ferner sind in einer Betreuungsvereinbarung Angaben zu anderen Betreuungsinhalten geregelt. Hier kann man beispielsweise die Zwischenergebnisdokumentation oder die Häufigkeit der Kontakte, welche sich nach Fachdisziplin gravierend unterscheiden können, anbringen.

Dem vorbenannten Antrag sind zumeist auch weitere Unterlagen beizufügen. Diese bestehen regelmäßig aus einem Lebenslauf, Studiumsnachweis, Erklärung über bereits angefangene oder abgeschlossene Promotionen, amtlichem Führungszeugnis und Betreuungszusage. Nähere Angaben hierzu findet man wiederum in den Promotionsordnungen der einzelnen Fakultäten. Der Antrag sollte bereits vor Arbeitsbeginn an der Dissertation gestellt werden. Über den Antrag auf Annahme als Doktorand/in wird durch den Promotionsausschuss entschieden. 

Sofern Sie darüber nachdenken, Ihre Doktorarbeit in einer anderen Sprache als der deutschen, oder sogar mit weiteren Promovierenden, zu verfassen, ist es empfehlenswert, sich hierzu die Zustimmung Ihrer Betreuerin/Ihres Betreuers einzuholen. Endgültig entschieden wird hier wiederum durch den zuständigen Promotionsausschuss.

Durch Annahme als Doktorand/in wird lediglich die grundsätzliche Bereitschaft der Fakultät angezeigt, eine Dissertation über das beabsichtigte Thema als wissenschaftliche Arbeit zu bewerten und den/die Doktoranden/Doktorandin bei der Erstellung der jeweiligen Arbeit zu unterstützen und zu betreuen. Zu unterscheiden sind die Annahme als Doktorand/in von der Zulassung zur Promotionsprüfung. 

Dissertation – Forschungsphase

Der Beginn der Dissertation (wissenschaftliche Abhandlung) ist davon abhängig, ob Sie die formalen Voraussetzungen erfüllt und die Annahme zum Promotionsverfahren erreicht haben. Der eigentliche Kern der Promotion ist die Dissertation. Die Dissertation die wichtigste Leistung. Zumeist wird eine Dissertation als Monographie verfasst, welche eine in sich abgeschlossene und umfassende Abhandlung eines Forschungsthemas bedeutet. Inhaltlich ist die Dissertation mit dem Betreuer/der Betreuerin vereinbart, wobei die Promovierenden hier bezüglich Planung und Durchführung des Promotionsvorhabens selbst verantwortlich sind. Die Dissertation sollte dem neuesten Stand des Fachgebietes entsprechen; sie ist eine selbstständige Forschungsleistung. Ferner sollte die Dissertation dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn dienen und sollte, da sie eine Einzelleistung ist, hohen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Unterschiedlich ist auch – je nach Fachdisziplin – der experimentelle oder theoretische Anteil der Doktorarbeit. Die Möglichkeit, die Doktorarbeit in einer anderen als der deutschen Sprache, oder mit anderen Promovierenden zusammen, ist durchaus gegeben. Innerhalb der Dissertation müssen alle Stellen deutlich kenntlich gemacht werden, die aus anderen Werken sinngemäß (oder aber auch wortgetreu) übernommen wurden. Bei einer gemeinsamen Dissertation ist es unumgänglich, den einzelnen Beitrag einem der einzelnen Autoren/Autorinnen zuzuordnen; es muss eindeutig nachgewiesen und dokumentiert werden.

 

Dissertationseinreichung

Neben der monographischen Dissertation wird immer häufiger auch eine publikationsbasierte (kumulative) Doktorarbeit ermöglicht. Hier besteht Hauptaugenmerk darauf, dass bei der kumulativen Doktorarbeit die Arbeiten in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen müssen, die einzelnen wissenschaftlichen Arbeiten jedoch weniger umfangreich sind. Summarisch müssen die einzelnen Promotionsleistungen den Anforderungen einer monographischen Dissertation in etwa gleich sein. Durch die Fakultäten, welche eine kumulative Dissertation zulassen, werden jedoch sehr unterschiedliche Anforderungen bezüglich folgender Punkte gestellt:

 

-       Publikationsart (Buch, Zeitschrift, Manuskript)

-       aktueller Publikationsstatus (in Vorbereitung, eingereicht, bereits veröffentlicht)

-       Publikationsumfang und Umfang der darin enthaltenen Ergebnisse

 

Sollten Sie sich für die kumulative Form Ihrer Doktorarbeit entscheiden, sollten Sie sich bereits im Vorfeld gründlich darüber informieren, ob dies an Ihrer Fakultät überhaupt möglich ist und wenn ja, welche Anforderungen hieran geknüpft sind.

 

Prüfungszulassung – Promotionsverfahrenseröffnung

Nach Abschluss des Forschungsvorhabens und Verfassung der Dissertation müssen Sie Ihre Doktorarbeit bei der Fakultät einreichen, wo selbige sodann begutachtet werden wird. Damit einhergehend wird zumeist auch der Antrag auf Prüfungszulassung gestellt. Hier handelt es sich um das eigentliche Promotionsverfahren. Häufig sind dem Zulassungsantrag noch folgende Unterlagen beizufügen:

 

-       Lebenslauf

-       Dissertation in mehrfacher Ausführung

-       Dissertationszusammenfassung

-       Nachweis über Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen

 

Grundsätzlich muss eine Versicherung Ihrerseits erfolgen, dass die Doktorarbeit selbstständig durch Sie verfasst wurde und alle in Anspruch genommenen Quellen/Hilfen innerhalb der Dissertation vermerkt wurden. Ferner muss eine Versicherung Ihrerseits erfolgen, dass Sie die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis beachtet haben. Weitere beizufügende Unterlagen werden Ihnen im Promotionsbüro Ihrer Fakultät genannt bzw. ergeben sich aus der Promotionsordnung selbiger.

 

Dissertationsbegutachtung

Mindestens zwei Gutachter/innen sind für die Begutachtung Ihrer eingereichten Dissertation zuständig. Eine Person hiervon muss als Professor/in der promotionsführenden Fakultät angehören. Ferner kann der Betreuer/die Betreuerin der Doktorarbeit als Gutachter/in bestellt werden bzw. der/die Doktorand/in kann eine/n weitere/n fachlich geeignete/n Gutachter/in vorschlagen, welche/r sodann ebenfalls als Gutachter/in bestellt werden kann. Diese Bestellung erfolgt sodann durch den Promotionsausschuss. Nachfolgend genannte Personen können regelmäßig zum Gutachter/zur Gutachterin bestellt werden:

 

-       Professoren/Professorinnen (auch im Ruhestand)

-       Juniorprofessoren/-professorinnen

-       Hochschul- bzw. Privatdozenten/-dozentinnen

-       habilitierte Mitarbeiter/innen

 

Bei einem kooperativen Promotionsverfahren können auch Hochschullehrer/innen, welche an einer Fachhochschule tätig sein müssen, die Funktionen eines Gutachters/einer Gutachterin übernehmen. Bei der Bewertung der Doktorarbeit erfolgt eine einzelne und voneinander unabhängige Begutachtung, wobei innerhalb einer bestimmten Frist eine Note vorgeschlagen werden muss. Es erfolgt eine öffentliche Auslegung der Dissertation und der Gutachten im Dekanat der Fakultät für einen bestimmten Zeitraum. Stellungnahmen zur ausgelegten Doktorarbeit sind an die Prüfungskommission zu richten. Nach Ablauf der Auslegungsfrist erhält der/die Doktorand/in Mitteilung über Annahme oder Ablehnung der Dissertation. Sollten in der Dissertation Mängel gefunden werden, kann eine Rückgabe an den/die Doktoranden/Doktorandin zur Überarbeitung erfolgen. Sollte auch dann die Dissertation abgelehnt, also endgültig abgelehnt, werden, so gilt das Promotionsverfahren als „nicht bestanden“ und die Dissertation darf im Nachfolgenden dann auch nicht mehr als Promotionsarbeit abgegeben/vorgelegt werden.

 

Mündliche Prüfung

Sofern die Dissertation positiv begutachtet wurde, erfolgt die mündliche Prüfung. Innerhalb der mündlichen Prüfung muss durch Sie nachgewiesen werden, dass Sie vertiefte Fachkenntnisse und eine notwendige wissenschaftliche Befähigung innehaben. Die mündliche Prüfung kann als Disputation, Rigorosum oder Kolloquium erfolgen. Bei der mündlichen Prüfung handelt es sich um eine Einzelprüfung. Die Durchführung unterliegt der Promotionskommission. Ob bei der mündlichen Prüfungsform Zuhörer/innen zugelassen sind können Sie der Promotionsordnung entnehmen. Hier finden Sie auch Angaben über die Dauer der mündlichen Prüfung. Die Wahl, ob die mündliche Prüfung als Disputation, Kolloquium oder Rigorosum abgelegt wird, liegt in den meisten Fällen beim Doktoranden/bei der Doktorandin selbst. Auch ist bei manchen Fakultäten eine Kombination dieser Prüfungsformen möglich, dies wenngleich bei den meisten Promotionsverfahren das Kolloquium oder die Disputation als mündliche Prüfungsform vorgesehen ist. Die Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses erfolgt direkt im Anschluss an die mündliche Prüfung und wird durch den Vorsitzenden der Promotionskommission vorgenommen. Das Ergebnis der mündlichen Prüfung fließt in die Gesamtnote mit ein. Sollte die mündliche Prüfung nicht bestanden werden, ist in der Regel eine einmalige Prüfungswiederholung möglich.

 

Disputation

Bei der Disputation handelt es sich im eigentlichen Sinne um ein wissenschaftliches Streitgespräch. Bei diesem Streitgespräch mit den Mitgliedern der Prüfungskommission haben Sie auf die bezüglich Ihrer Dissertation geäußerte Kritik zu reagieren. Heutzutage ist diese Form der Disputation jedoch nicht mehr üblich. Stattdessen ist nunmehr so, dass Sie ein Kurzreferat über Ihre Dissertation halten und sodann anschließend hierüber mit den Prüferinnen und Prüfern diskutieren. Hier können Diskussionsgegenstand auch weitere Wissenschaftsgebiete sein, welche sich aus Ihren Nebenfächern ergeben können. Bei der Disputation handelt es sich um eine hochschulöffentliche und traditionelle Form sowie um die meistverbereitete Form der mündlichen Prüfung.

 

Kolloquium

Bei einem Kolloquium werden Sie üblicherweise ebenfalls ein Kurzreferat über Ihre Dissertation halten, welches sodann anschließend mit der Prüfungskommission erörtert wird; es kann daher als abgewandelte Form der Disputation bezeichnet werden. Jedoch handelt es sich bei einem Kolloquium eher um einen Gedankenaustausch und nicht um ein Streitgespräch, daher ist in diesem Zusammenhang oftmals die Rede von einem Prüfungsgespräch und eben nicht ein Streitgespräch. Auch bei einem Kolloquium können andere wissenschaftliche Gebiete geprüft werden.

 

Rigorosum

Beim Rigorosum handelt es sich um eine Form der mündlichen Prüfung, welche sich auf Ihre Dissertationsinhalte bezieht, aber auch deutlich darüber hinausgehen kann. Neben den durch Sie behandelten (in Ihrer Dissertation) Wissenschaftsgebiete werden auch Ihre gesamten Kenntnisse in Ihrem Fach- bzw. Wissenschaftsgebiet geprüft, welche jedoch bereits im Vorfeld mit den Prüferinnen und Prüfern abgesprochen werden. Zumeist ist das Rigorosum eine nicht öffentliche Prüfung.

 

Abschluss der Promotion

Die positiv begutachtete Dissertation und die bestandene mündliche Prüfung bedeuten jedoch noch nicht den Abschluss der Promotion. Eine Führung des Doktorgrades ist erst mit Veröffentlichung Ihrer Dissertation möglich. Nur, sofern alle Promotionsleistungen erbracht und die Dissertation veröffentlich ist, erhalten Sie die Promotionsurkunde ausgehändigt. Mit der Aushändigung der Promotionsurkunde erhalten Sie erst das Recht, den entsprechend erworbenen Doktorgrad auch öffentlich zu führen.

 

Gesamtnote

Die Festlegung der Gesamtnote erfolgt nach bestandener mündlicher Prüfung unter Berücksichtigung der Dissertationsnote; das heißt, dass das Promotionsverfahren mit einer Gesamtnote abgeschlossen wird, welche sich aus dem Mittel der Dissertationsnote und der in der mündlichen Prüfung erreichten Note ergibt. Es ist zu beachten, dass die Note der Dissertation hier stärker gewichtet wird. Für die Bewertung der Dissertation und der mündlichen Prüfungsleistung sowie der Gesamtnote werden die entsprechenden deutschen oder die traditionellen lateinischen Bezeichnungen verwandt. Eine Vergabe des Prädikats „summa cum laude“ wird regelmäßig nur vergeben, sofern die Bewertung der Dissertation und der mündlichen Prüfung einstimmig von Gutachtern und Prüfern mit „summa cum laude“ erfolgte. Aus den Promotionsordnungen ergeben sich für die Erteilung dieses Prädikats weitere Anforderungen.

Doktorgrad

Nach Veröffentlichung und Aushändigung der Promotionsurkunde haben Sie das Recht, den Ihnen verliehenen Titel öffentlich zu führen.

Dissertationsveröffentlichung

Nach bestandener mündlicher Prüfung muss die Dissertation durch den Doktoranden/die Doktorandin der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Veröffentlichung hat innerhalb einer festgelegten Frist zu erfolgen.

Eine öffentliche Führung des Doktorgrades ist bekanntlich erst mit Veröffentlichung der Dissertation und Erhalt der Promotionsurkunde gestattet. Doktoranden/innen sind hier verpflichtet, die Dissertation innerhalb einer vorgegebenen Frist und in angemessener Weise der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Dissertation hat als Buch, Zeitschriftenaufsatz, Sammelbandbeitrag, Manuskript (in vielfacher Ausführung) oder elektronische Form veröffentlicht zu werden. Doktoranden/innen können hier selbst entscheiden, ob die Veröffentlichung selbstständig oder unter Zuhilfenahme eines Verlages in elektronischer oder gedruckter Form erfolgt. Innerhalb einer bestimmten Frist haben die Pflichtexemplare bei der Universitätsbibliothek vorzuliegen. Die Frist beträgt meistens ein bis zwei Jahre nach Abschluss der mündlichen Prüfung. Erst der Nachweis, dass die erforderlichen Pflichtexemplare abgegeben und die Dissertation veröffentlicht wurde, berechtigen zur Führung des Doktorgrades. Häufig müssen zur Veröffentlichung redaktionelle Änderungen an der Dissertation vorgenommen werden, welche aber unbedingt vorab genehmigt werden müssen. Diese Genehmigung kann von der Prüfungskommission oder der Fakultät selbst vorgenommen werden.